HERZLICH WILLKOMMEN AUF MELODIC-ROCK-INSIDE.COM!!!

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In den nächsten Tagen versuche ich die Tourdates und die Release Dates wieder auf den aktuellen Stand zu bringen.
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Also, keep on rocking!

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EUER FLAKES

Mittwoch, 26. Januar 2011

Interview: Jürgen Plangger (A Life Divided)

Heute kommt gleich das nächste Interview, nämlich mit Jürgen Plangger dem Sänger von der Münchner (Geretsrieder) Band A LIFE DIVIDED. Die Band veröffentlicht am Freitag den 28.01. ihr erstes offizielles Album. Vorab hat Jürgen Plangger einige Fragen für Melodic-Rock-Inside.com beantwortet. Das dazu gehörige Review vom kommenden Album "Passengers" folgt in den nächsten 2 Tagen. 


Nun genug, hier ist das Interview:

Hallo Jürgen, lange nicht mehr gesehen bzw gehört. Danke das du dir Zeit nimmst einige Fragen für www.melodic-rock-inside.com zu beantworten und Glückwunsch für das gelungene Album „Passengers“.

1. Wie geht es dir und was machst du gerade?

 
Danke der Nachfrage, mir geht es soweit ganz gut, ausser das ich gerade versuche meine dreiwöchige Erkältung los zu bekommen. Die kostet mich ein paar Nerven, aber ich werde sie besiegen.


2. Nächste Woche am 28. Januar kommt euer neues , erstes A-Life-Divided Album in die Läden. Wie fühlt ihr euch, das es endlich nach so vielen Jahren des Wartens geklappt hat, ein reguläres Album zu veröffentlichen und wie bist du mit dem Album „Passengers“ zufrieden?

 
Ja, ich sitze wie auf Kohlen. Ich bin gespannt wie das Album draussen ankommt. Wie Du sagst, hatten wir ja ein paar Jahre Wartezeit, das erste Label ging pleite und wir wussten eigentlich gar nicht wie es weiter gehen sollte.  Dann haben wir die Uhren wieder auf Null gestellt und von vorne angefangen. Mit dem neuen Album fühlt es sich diesmal sehr richtig an.


3. Könntest Du bitte den Lesern von Melodic-Rock-Inside etwas über das Album „Passengers“ erzählen, wie zum Beispiel Geschichten und Ideen über die neuen Songs?

 
Wir wollten das Album wie eine Reise anlegen. So das derjenige, der sich in Gänze auf die Platte einlässt, mitgenommen wird und für eine Weile seinem Alltag entfliehen kann. Meiner Meinung nach haben wir keine Lückenfüller drauf. Ich hasse es wenn ich mir eine Platte kaufe, weil ich die Single so geil fand und dann beim Album einschlafe.
Textlich versuche ich immer so offen zu bleiben, das jeder Hörer seine eigene Geschichte rein packen kann. Ich finde es auch immer super wenn ich Songs höre und mir denke: „Hey, das Gleiche ist mir auch schon mal passiert“. Damit bekommt das Lied gleich einen ganz anderen Wert.

4. Wie waren bisher die Reaktionen auf das Album?

 
Bis jetzt konnte ja nur die Presse reagieren, die das Album schon vorab hören konnte. Das hört sich sehr gut an. Wir hatten grosse Stories im Sonic Seducer, Piranha, Dark Vibe, im Orkus waren wir sogar Newcomer des Monats, die Rock Antenne und Star FM haben uns auf Rotation genommen.
Die Single ist auch super gelaufen, wir waren 4 Wochen in den Download Charts  auf Amazon und wir haben die Deutschen Alternative Charts geknackt – das heisst auch die Hörer finden es wohl cool, was uns natürlich sehr freut!


5. Mein persönliches Highlight auf „Passengers“ ist „Heart on Fire“. Wie sieht es da bei dir aus? Was ist dein Favorit und warum?

 
Das ist echt schwierig. Ich hab jeden einzelnen von Ihnen geliebt und gehasst. Manchmal haben sie mich genervt und im nächsten Moment wieder aufgebaut. Das ist also ein sehr ambivalentes Verhältnis. „Forever“ und „The End“ mag ich momentan sehr gern, weil beide mal eine ganz andere Seite von uns zeigen.

6. „Passengers“ wird über AFM Records veröffentlicht. Wie ist der Plattendeal zu stande gekommen?

 
Die Band gibt es ja mittlerweile schon seit sieben Jahren und manchmal muss man eben  warten um wahrgenommen zu werden. Das spielen der richtige Ort, die richtige Zeit und das berühmte Quentchen Glück eine Rolle. Wir haben bis jetzt in Eigenregie Platten veröffentlicht und Touren gespielt. Bis zu einem gewissen Punkt ist das allein machbar, wenn man allerdings eine grössere Menge Leute erreichen will ist nach wie vor Support seitens eines Labels unverzichtbar. Am Ende war es eine einfache E-Mail mit Sound Schnipseln von Passenger. Manchmal kann es sehr einfach gehen.

7. A Life Divided letzte größere Tour war mit Oomph!. Bei der kommenden im Mai werdet ihr Tarja begleiten. Was für Erwartungen habt ihr an diese Tour? Sind schon weitere Konzerte oder Festivals geplant?

 
Wir waren 2007 auch noch mit Eisbrecher auf Deutschland Tour. Wir freuen uns sehr auf die Tarja Tour. Wir werden um unser Leben spielen und hoffen das wir möglichst viele Fans begeistern können. Wir planen für den Sommer gerade Festivals, das heisst wir werden uns auch da auf jeden Fall sehen lassen.


8. Welche Ansprüche hast du eigentlich persönlich an einen Schreiber für ein ordentliches CD-Review?

 
Eigentlich nur, das er sich die Platte wirklich angehört hat. Ich finde das kann man oft raus lesen, ob er sich durch die Platte geskippt hat, als er sich beim Drive In gerade was bestellt hat, oder ob er sich wirklich die Zeit genommen hat. Dann ist es mir auch egal wenn er die CD jetzt nicht so geil findet. Jedem seine Meinung, aber die bitte mit Begründung.

9. Wie und wieso bist du (Rock-)Musiker geworden?  Von welchen Musikern, Bands wurdest/wirst du inspiriert oder sind deine Vorbilder?

 
Das habe ich meiner grossen Schwester zu verdanken. Die hat meine musikalische Früherziehung übernommen. Ich weiss noch wie sie mir damals das erste Mix Tape gegeben hat. Metallica – Ride the lightning. Ich war damals neun. Von da an wusste ich das ich so etwas auch unbedingt machen will.

10. So, und zu guter Letzt bitte ich noch um eine Message an die Leser von Melodic-Rock-Inside und Eure Fans.

 
Rock Oooon und passt auf euch auf!!!

Vielen Dank Jürgen für das Interview, Ich wünsche Dir und A-Life-Divided ein erfolgreiches Jahr 2011 und viel Erfolg mit dem Album „Passengers“.

Dienstag, 25. Januar 2011

CD Review: BONFIRE - Branded














( LZ Records / Release Date: 21.01.2011 )


BONFIRE, die deutsche Hardrock Band aus Ingolstadt, feiert in diesem Jahr ihr 25. Bandjubiläum. Zu diesem besonderen Geburtstag veröffentlichten BONFIRE am 21. Januar, nach 5 Jahren Pause, ihr nun 13tes Album „Branded“. Drei Musiker der Gründung, darunter die Masterminds Claus Lessmann und Hans Zillner, sind noch dabei, sowie Chris Limburg (Gitarre), Uwe Köhler (Bass) und Dominik Huelshorst (Schlagzeug). 1986 wurde die Band BONFIRE, von Claus Lessmann, Hans Ziller, Horst Meier-Thorn, Hans Hauptmann und Hans Forstner, aus der Band CACUMEN gegründet. Wer kennt nicht die tollen Alben der bayrischen Hardrocker „Fireworks“ und „Point Blank“ und das neue Album ähnelt diesen. Die gute Produktion von „Branded“ ist natürlich auf dem heutigen Stand der Technik, aber man erkennt sofort beim Opener „Deadly Contradiction“ die unverwechselbare Stimme von Claus Lessmann und den typischen BONFIRE-Sound. Das komplette Album beinhaltet diesen soliden Sound mit guten Hardrock-Songs und gefühlvollen Balladen. Meine persönlichen Anspieltipps der starken Scheibe sind der Opener „Deadly Contradiction“, „Save me“, „Crazy“ und „Just follow the rainbow“.
“Branded” ist ein Album für alle Liebhaber von sehr guten und soliden 80ziger und 90ziger Hardrocks. Ein BONFIRE-Fan kommt sowieso nicht an dieser Scheibe vorbei!   
                                 
THE BONFIRE BURNS!

Melodic-Rock-Inside-Wertung: 4,5 von 5 Gitarren

CD Review: MR. BIG - What if














( Frontiers Record / Release Date: 21.01.2011 )


Wer kennt nicht den Hit „To be with you“ von dieser Band. Ich meine MR. BIG. Nach 14 Jahren Pause kommt das neue Release „What if“ in die Läden und das im Original-Line-up mit Eric Martin am Mikro, Paul Gilbert an der Gitarre, Billy Sheehan am Bass und Pat Torpey am Schlagzeug. Die beiden Herren an der Saitenfront Gilbert und Sheehan ergeben zusammen wieder eine perfekte  Einheit und man hört, weshalb die beiden zu den Besten ihrer Zunft gehören. Auch Eric Martin zeigt sein Können mit seiner markanten Stimme. Auf „What if“ - dem 7. Album von MR. BIG - gibt es 12 Tracks mit einer Gesamtspielzeit von an die 50 rockigen Minuten. Für den guten klaren Sound mit der nötigen Portion Power war Produzent Kevin Shirley, welcher schon Acts wie AEROSMITH, IRON MAIDEN, RUSH und DREAM THEATER produzierten durfte, zuständig. Überzeugen können mich vor allem der eingängige Opener „Undertow“ und das melodisch-rockende „I won't get in my way“. Ebenso hörenswert und damit Anspieltipps sind die (fast) Ballade „Stranger in my Life“ und „Still ain't enough for me“.
Das Comeback von MR. BIG ist gelungen, zwar gibt es nach oben noch Luft, aber mit „What if“ haben MR. BIG ein abwechslungsreiches nicht auf Mainstream gerichtetes, trotzdem teilweise eingängiges,  Hardrock-Album aufgenommen. WELCOME BACK, MR. BIG!

Melodic-Rock-Inside-Wertung: 4 von 5 Gitarren

CD Review: DREAM OF ILLUSION - Decadence














( SG Records/7Hard Records / Release Date: 14.01.2011 )


DREAM OF ILLUSION ist eine italienische Band, welche 2003 gegründet worden ist und welche nun ihr Album „Decadence“ veröffentlichten. Die Italiener Francesco Valentini (Gesang), Riccardo De Fanti (Gitarre), Andrea Giarola (Gitarre), Marco Melegaro (Bass) und Gianluca Raisi (Schlagzeug) spielen melodischen Power-Metal. Technisch können alle Band-Mitglieder voll überzeugen und harmonieren gut. Auch die Produktion ist gelungen. Der Sound kommt mit der benötigten Power klar und sauber aus den Speakern. Alle Songs überzeugen mit  eingängige Melodien sowie Refrains und kraftvollen Rhytmen. Beim Songwriting sind DREAM OF ILLUSION sehr solide und es sind keine musikalische Aussetzer auf „Decadence“ vorhanden.
DREAM OF ILLUSION haben mit „Decadence“ ein beachtliches Album geschaffen. Liebhaber von Melodic- und Power-Metal werden Freude an diesem Silberling haben. Anspieltipps „Spiked Rain“, „One last chance“, das an Skid Row's „Wasted Time“ erinnerte „Two Skies“ und „Through the Storm“. 


Melodic-Rock-Inside-Wertung: 4 von 5 Gitarren

Interview: John Waite

Es wieder mal an der Zeit für ein Interview. Das erste Interview im Jahr 2011 durfte ich mit JOHN WAITE (The Babys, BAD ENGLISH) führen. Am 21. Januar wurde sein neuestes Album über Frontiers Records veröffentlicht (hier geht es zum Review). Nun aber das Interview:



Hi John, I am Michael and welcome to Melodic-Rock-Inside.com. Thank you for having time for the interview. I have some question for you.

1.  What are you currently up to?

 
I took some time out in Santa Monica getting ready for the record release.  I’m working on a set list for the European tour…listening to some Ella Fitzgerald. 


2.  How does it feel now that your new album “Rough & Tumble” coming out on 21th of January? What are the highlights on the album for you?

 
All of it.  It was one of those records you make where it just pulled you forward.  There wasn’t a lot of time to think, and I think in some ways that really helped the record.  For the second session in L.A., I was scrambling to find songs to do, but I found quite a few up my sleeve.  Alison Krauss suggested “Further The Sky” by Gabe Dixon, and I think in some ways, it turned out to be my favorite song.  Singing a song you didn’t write is like taking out a sports car to see what it can do. 

 
3.  Where do you get your song writing ideas from and who musically is an influence on you?

 
Everything is an influence on me – even the things I don’t like.  The truth works well in any situation, and the more honest the music, the more interesting it is.  I try to stay away from anything I’ve done before.
 

4.  Are there any plans for live dates in Germany and how easy/hard is it to get a decent run of tour dates?

It’s not easy.  We came and toured twice over the last year and a half, and the turnout was much better the second time around – in fact, there were a couple of sold out shows.  There’s been a tremendous amount of interest in the new record over there, so we’re going to come back and hit the clubs again.  Ideally, we can play some festivals in the summer as well.  I’m European, so it means a great deal to me.  Always did.

5.  Which song(s) are you most proud of & why?

 
All of the songs on the new album have a very strong identity, and they all sound like singles to me.  If you do the track listing differently and move the songs around, the album changes its identity completely and it’s an entirely different record.  I’m still finding out about this record, as it was made so quickly.  The Nashville sessions were meticulous.  The L.A. sessions were a dogfight.  Those are two entirely different ways to make a record, but it all makes sense when you play it down.  I’m very proud of the whole thing. 

6.  What were the highlights in your long career? Looking back if you could change anything what would it be and why?

Obviously being #1 in America with “Missing You” as a solo artist and then #1 with Bad English with “When I See You Smile” a few years later.  The highlights, though, have been the journey of getting there and not so much the reward.  Living in New York City was indescribable.  Making music in New York City was the high point in my life.  It almost killed me, but it produced truthful songs.  Just listen to Temple Bar or When You Were Mine…the track “Downtown” in particular.  It was some of my best work.
I’d get a lawyer, and I wouldn’t be so trusting.  I got screwed quite a bit, but I hung in there.  I was basically kind of broke for 12 years because of contracts I signed.  The music business is the only business that eats its young, but hell, the music’s important and you’ve got to keep your head up and keep playing.  It’s worth more than money.


7.  What piece of advice would you pass on to budding musicians wanting to start out today in the music business?

 
I wouldn’t.  If you’ve got to do it, you will, and if you’re half-hearted, you’ll fall away from it after a while.  You have to love it with everything you’ve got.

8.  What do you do in your spare time outside of music?

 
I read a lot.   I’m quite into books and I read everything from Russian and French stuff to history.  When I’m not doing that, I’m watching movies.  I’m very much into 30’s and 40’s cinema and foreign films.  I’m drawn to art – paintings, sculpture, movies, books – anything that’s expressive.  Failing that, I go down to King’s Head and have a pint of Guinness. 
 

9.  What really gets on your nerves and really annoys you at the moment?

Mainstream

10.  Message to your fans...

 
I hope you enjoy the new record.  Come and see us on the road!  We’ll be there in April.  God Bless.

Thank you John and I hope we will see us at tour in the future. I wish you good luck with your new album “Rough & Tumble”.




Donnerstag, 20. Januar 2011

CD Review: LAST AUTUMN'S DREAM - Yes














( GMR Music / Release Date: 21.01.2011 )


Er hat es wieder getan. Kann es einfach nicht lassen. Mikael Erlandsson ist wohl DER Musiker dieser Tage, der im Melodic/AOR eine Hammer-Scheibe nach der anderen einspielt. In den letzten 14 Monaten waren es, wenn ich richtig gerechnet habe, 4 Alben, die Herr Erlandsson veröffentlicht hat. 2 mal mit Salute, 1mal Lover Under Cover und nun mit Last Autumn's Dream. Und wie es sich für die Qualität gehört, ist "Yes" wieder ein Album auf hohem Niveau. Klar, ich höre sie schon, die Nörgler, die gleich wieder kommen: Klingt doch eh alles gleich, nix neues. Da stelle ich eine einfache Gegenfrage: Warum soll man was erfolgreiches verändern? Die Songs sind durchgehend stark. Der Gesang von Erlandsson wird von Scheibe zu Scheibe kräftiger und härter. Gefällt mir alles sehr gut. Selbst das Cover von Michael Bolton's "Fools Game" ist zeitgemäß und meines Erachtens nach die beste Interpretation des Liedes. Wie gesagt, sehr hohes Niveau und keine Füller.
Fans von guten Melodic/AOR, der o.a. Bands und vor allem Mikael Erlandsson's werden diese Scheibe lieben. Es ist doch schön, wenn das Jahr 2011 so anfängt, wie 2010 aufgehört hat: Mit überragenden Neuerscheinungen und guter Rockmusik. 


Keep on rockin.
M.R. 


Melodic-Rock-Inside-Wertung: 4,5 von 5 Gitarren

Mittwoch, 19. Januar 2011

CD Review: JOHN WAITE - Rough & Tumble














( Frontiers Records / Release Date: 21.01.2011 )


Nach 5 Jahren ist „Rough & Tumble“ das neue Studio-Album von John Waite ( The Babys, BAD ENGLISH) und nach 9 Jahren endlich ein Album mit neuen Material. Zusammen mit Kyle Cook (Songwriter, Gitarrist von Matchbox Twenty) hat John Waite einige der Lieder von „Rough & Tumble“ komponiert und aufgenommen. Das Ergebnis von dieser Zusammenarbeit ist hervorragend. John Waite zeigt, dass er nicht zum alten Eisen gehört, sondern auch heute noch nach über 28 Jahren Solo- und Banderfahrung frisch und ideenreich ist. John Waite zeigt auf diesem Album wieder einmal, was er für eine grandiose Stimme hat. „Rough & Tumble“ besitzt getragene Pop-Rock-Songs aber auch straighte Rocksongs und alles mit starken Hooklines. Hört euch nur den Song „Evil“ an, ein perfekter Rocksong. Hier beweisen John Waite und Kyle Cook, was sie für ein Talent im Songwriting besitzen. Würde mich nicht wundern, wenn wir diesen Song, wie auch andere demnächst im Radio hören werden. Weitere Highlights auf dem Album sind die Lieder „Better off gone“, die Ballade „If you ever get lonely“ und „Shadows of Love“.
„Rough & Tumble“ von John Waite lege ich jedem Rockliebhaber ans Herzen, hier wird Qualität abgeliefert. Starker zeitloser Classic-Rock von „Mr. Wonderful“ John Waite!

Melodic-Rock-Inside-Bewertung: 4,5 von 5 Gitarren

CD Review: HURTSMILE - Hurtsmile














( Frontiers Records / Release Date: 21.01.2011 )


HURTSMILE ist die/das Band/Projekt der Brüder Gary und Marc Cherone. Gary Cherone? Ja, genau der Sänger der Band EXTREME und ehemaliger Frontmann von VAN HALEN (1996-1999). Unterstützt werden die Brüder von Joe Pessia (Bass, Mandoline) - dieser übernahm auch die Arbeit am Mischpult - und Dan Spellmann (Schlagzeug). Die Bostoner veröffentlichen nun ihr Erstlingswerk über das italienische Label Frontiers Records. Die Produktion ist sehr gelungen und der Sound kommt mit Power aus den Lautsprechern. Zwar hört sich das komplette Album sehr nach Garys Hauptband EXTREME an, aber das heißt nicht schlechtes. Da viel experimentiert wird, ist das selbst betitelte Debüt sehr abwechslungsreich, aber dadurch geht leider die Eingängigkeit verloren. Gleich der Opener „Just War Theory“ ist ein Song, der rockt und erinnert an EXTREME. Die Ballade „Painter Paint“ kommt an der fünften Stelle sehr früh, aber hier zeigt Gary Cherone, wie viel Gefühl und Harmonie in seiner Stimme steckt. Zu erwähnen wären noch das straight rockende „Tolerance Song“ und das gospel- und country-lastige „Jesus would you meet me“.
HURTSMILE haben ein Album aufgenommen, das anspruchsvoll ist. Leider ist nach mehrmaligen Anhören kein wirklicher Hit-Song zu erkennen. Aber das schadet nicht. Das Album glänzt durch Spiel- und Experimentierfreude. Wem EXTREME und die Stimme von Gary Cherone gefällt, sollte die Scheibe auf jeden Fall mal antesten. Liebhaber von anspruchsvoller und nicht kommerzieller Rockmusik werden auch das Debüt von HURTSMILE schätzen.

Melodic-Rock-Inside-Wertung: 3,5 von 5 Gitarren

Dienstag, 18. Januar 2011

NEWS: BONFIRE Autogrammstunde am Freitag 21.01.2011 in Fürth

Bonfire-Autogrammstunde 
 
 

Die BONFIRE-Mitglieder Claus Lessman und Hans Ziller werden am Freitag den 21.01.2011 ab 17 Uhr passend zur Veröffentlichung ihres neuen Albums "Branded" eine Autogrammstunde im Saturn Fürth (Würzburgerstr.6,90762 Fürth) geben.

CD Review: SILVER LAKE - Silver Lake














( 7music / Release Date: 14.01.2011 )


Das nächste Review ist wieder von einer Band aus Italien. Derzeit kommen aus diesem Land, viele neue Bands aus dem Hardrock-/Metal-Bereich und nicht einmal schlechte Bands. Aber jetzt widmen wir uns der Band SILVER LAKE. Die Jungs spielen auf ihrem selbst betitelten Debüt sehr guten progressiven Heavy Metal. Die Scheibe ist gut produziert, der Klang ist sauber und mit der nötigen Power. SILVER LAKE verstehen ihr Handwerk, das Songwriting ist sehr gut. Am besten zeigen die Gitarristen und der Sänger ihr Können beim eingängigen, abwechslungsreichen sowie melodischen Song „Help me to fight the rain“. Der beste Song des  Albums ist aber „Life“. Dieser wurde von Michele Luppi (Vision Divine, Killing Touch, Mr. Pig) komponiert. Außerdem ist auch ein Cover von Skid Rows „Slave to the Grind“ auf der Scheibe enthalten. Leider gibt es, meiner Meinung nach, auch ein unnötiges Instrumental. Aber so was ist Geschmacksache.
SILVER LAKE haben ein mit catchy Melodien abwechslungsreiches Erstlingswerk eingespielt. So sollten die Jungs weiter machen, dann wird man noch viel von ihnen hören. Ich empfehle allen Liebhabern von Prog-, Heavy- und Power-Metal diese Scheibe mal anzutesten.

Meodic-Rock-Inside-Wertung: 4 von 5 Gitarren

CD Review: SEVEN THORNS - Return to the Past














( Nightmare Records / Release Date: 14.01.2011 )


Nightmare Records hat seit 14.01.2011 die dänische Band SEVEN THORNS am Start. Die Dänen veröffentlichen ihr Debüt „Return to the Past“. Sie sind in das Genre des typischen europäischen Power-Metal's, wie Bands Edguy, Gamma Ray, Stratovarious und Helloween, einzuordnen. Abwechslung und Eingängigkeit ist auf der Scheibe vorhanden. Die Gitarristen beherrschen ihr Handwerk genauso wie die Rhythmusfraktion. Die unterschiedlich eingesetzte Stimme von Sänger Erik Blomkvist, er wechselt gekonnt von rauen bis hohen gesungenen Teilen. „Return to the Past“ ist sehr gut abgemischt worden und auch das Songwriting von SEVEN THORNS auf „Return to the Past“ ist ordentlich. Aber es ist auf jeden Fall noch Platz nach oben. „Return to the Past“ ist ein gelungenes Album, welches nicht langweilig wird. Zwar erfinden SEVEN THORNS das Genre nicht neu, aber sie machen das Beste daraus und sind durchaus international konkurrenzfähig. Anspieltipps sind der Opener „Liberty“, „Freedom Call“ und „Forest Majestic“. Der letztgenannte Song ist auch eine Singleauskopplung von „Return to the Past“.
Allen Fans vom europäischen Power-Metal lege ich diese Scheibe ans Herz, nimmt euch mal Zeit und hört euch SEVEN THORNS mal an. 

Melodic-Rock-Inside-Wertung: 4 von 5 Gitarren

Montag, 17. Januar 2011

CD Review: PRIME SUSPECT - s/t















( Frontiers Records / Release Date: 03.12.2010 )


Ein weiteres Projekt, das am 3. Dezember in die Plattenläden kam, ist PRIME SUSPECT mit ihrem selbstbetitelten Debüt. Hinter dem Project stehen die Italiener Tommy Ermolli und Dario Ciccioni von KHYMERA, sowie Daniele Liverani (Empty Tremor, Genius). Für den Gesangspart holte man den deutschen DREAMTIDE-Sänger Olaf Senkbeil und auch Christian Wolf aus Schweden verstärkt das Projekt an zwei Songs. Eins vorweg, mehrere Songs der Scheibe sind radiotauglich und sollten/müssten dort auch gespielt werden. PRIME SUSPECT ist eine weitere Band, die Melodic-Rock beziehungsweise AOR spielen. Auf dem Debüt wird das auch sehr fein und exzellent gemacht. Angefangen über das starke Songwriting, die schönen Melodien bis hin zu den guten Gesangs- und Gitarrenparts. Anspieltipps sind der Opener „What do you want?“, „Hear me Calling“ und „Change this world“.
PRIME SUSPECT hat ein richtig starkes Debüt abgeliefert. Ich hoffe, dass das keine Eintagsfliege der Band ist und noch einige gute Scheiben folgen werden. Für mögliche Nachfolger wäre auch noch ein bisschen Luft nach oben offen. Ich empfehle das Album von PRIME SUSPECT allen Liebhabern des AOR / Melodic-Rocks.
 
Melodic-Rock-Inside-Wertung: 4 (4,5) von Gitarren

Sonntag, 16. Januar 2011

CD Review: DARKWATER - When stories end














( Ulterium Records / Release Date: 12.11.2010 )

Eine weitere Band vom Gitarristen Markus Sigfridsson (7Days, Harmony) ist DARKWATER. "When stories end" ist die zweite Scheibe der schwedischen Prog-Metal Band, nach dem Debüt "Calling the earth to witness" 2007. Wie auch bei der Band HARMONY ist auch bei DARKWATER der Sänger Henrik Bath tätig. Und dieser macht einen hervorragenden Job auf „When stories end“. Die komplette Scheibe ist abwechslungsreich und kurzweilig. Der Anspieltipp schlecht hin auf DARKWATER's neuestem Werk ist „Why I Bleed“. Alle Tracks glänzen durch eingängige Melodien und sind niemals nervend.
DARKWATER mit "When stories end" ist auf jeden Fall was für Prog-Metal Liebhaber. Selbst ich habe, als nicht wirklicher Prog-Metal Fan, Gefallen an der Scheibe gefunden!
Melodic-Rock-Inside-Wertung: 4 von 5 Gitarren

CD Review: CHAINED - s/t















( Chained Productions / Release Date: 3.12.2010 )


CHAINED ist eine Schwedische Band, welche es seit 2006 gibt. Man schreibt nun das Jahr 2010 und CHAINED durften am 3. Dezember ihr Debüt veröffentlichen. Sie bedienen das Genre des christlichen Trash-Metals und das Oldschool, also den aus den Achtzigern. Leider gibt es nicht viel zu der Band zu schreiben. Außer, dass das selbst betitelte Debüt leider nicht sehr abwechslungsreich und auch keine Eingängigkeit vorhanden ist.
 CHAINED haben gute Ansätze, mehr aber auch nicht, leider ist das Debüt zu monoton. An vielen Sachen muss noch gearbeitet werden, um aufzufallen.  

Melodic-Rock-Inside-Wertung: 2 von 5 Gitarren

Freitag, 14. Januar 2011

NEWS: ROCK THE NATION – FESTIVALS 2011 feat. FOREIGNER & JOURNEY and more

Es sind die zeitlosen Rock-Giganten aus der „Hall of Fame“, die mit ungebrochener musikalischer Strahlkraft auch im neuen Jahrtausend ein weiteres Kapitel Rockgeschichte schreiben. Wizard Promotions hat für die Festival – Tournee „ROCK THE NATION 2011“ – Events der ganz besonderen Rockkultur – die Allzeit-Rock-Heroes „Journey“ und „Foreigner“ vereint. Im Juni 2011 werden die Superbands des Hardrock Open Air- und Indoor-Konzerte in vier deutschen Städten spielen, gekrönt von 2-tägigen Open Air Festivals vor den großartigen Kulissen der Loreley in St.Goarshausen und der „Eisenstadt“ Ferropolis in Dessau. Als weitere Band für die Festivals auf der Loreley und Ferropolis ist bereits die kanadische Rock Band „Saga“ bestätigt. Als „Event of the Year“ bezeichnet die britische Presse die Tournee der Rock-Hereos Foreigner und Journey. Journey-Gitarrist Neal Schon verspricht: „Freut Euch eine Menge großartiger Hit-Songs zu hören!“

FOREIGNER – die in New York gegründete britisch-amerikanische Rockformation, verkaufte bereits mit den zwei ersten Plattenproduktionen zwölf Millionen LP’s. Die insgesamt 16 Alben mit den eingängigen Melodien, voller lyrischer Brillanz fanden weltweit über 50 Millionen Käufer. Der melodiöse-melancholische Hardrock-Sound bescherte der Band auch in Deutschland Platin für „Agent Provocateur“ und „4“, sowie Gold für „Inside Information“. Mit den Bestseller-Songs „I Want To Know What Love Is“, „Cold As Ice“, “Urgent” und “Waiting For A Girl Like You” sicherte sich Foreigner einen Stammplatz in der Galerie der ewigen Bestseller.

JOURNEY – zählt mit 75 Millionen verkaufter Alben zu einer der erfolgreichsten US-Rockbands. „Journey ist eine der geschmackvollsten und potentesten Rockbands, die Amerika je hervorgebracht hat“, bescheinigt „Melodie Maker“. Die Band aus San Francisco mit dem bluesgefärbten Hardrock platzierte mit dem Millionenseller-Album „Escape“ die weltweiten Top-Hits „Open Arms“, „Don’Stop Believin“ und „Who’s Crying Now“. Journey bewiesen erst vor kurzem kraftvoll und umjubelt, dass sie immer noch eine feste Größe im internationalen Rockgeschehen sind.

SAGA – die kanadische Rockband aus Toronto hat in Deutschland einen hohen Stellenwert, etabliert durch erfolgreiche Shows auf den großen Open Air’s und durch ausgedehnte Tourneen, auch als erste Rockband hinter dem Eisernen Vorhang. Die wechselvolle Geschichte der Band schmälerte nie die weltweiten Erfolg der Top-Ten-Alben „Heads Or Tales“, „Behaviour“ oder der anderen 19 Studio-Produktionen. Mit dem futuristisch-musikalischen Weg in die Welt der Mythen beschwört Saga Traumwelten herauf und hat sich einen festen Platz in den Rock-Annalen gesichert.

ROCK THE NATION – TOURNEE 2011 feat. FOREIGNER & JOURNEY und mehr…
  • 15 Juni 2011 Berlin / Zitadelle
  • 17. Juni 2011 Hannover / Parkbühne
  • 18. Juni 2011 Stuttgart / Eisstadion Esslingen
  • 22. Juni 2011 Augsburg / Schwabenhalle
ROCK THE NATION – OPEN AIR FESTIVALS 2011 feat. FOREIGNER, JOURNEY, SAGA und weiteren Bands
  • 24. & 25. Juni 2011 – Loreley / St.Goarshausen
  • 25. & 26. Juni 2011 – Ferropolis / Dessau

NEWS: BONFIRE Fans aufgepasst! Neues Album gibt's am 21. Januar

Bayerns Vorzeigerocker BONFIRE feiern in diesem Jahr (2011) ihr 25jähriges Bandjubiläum !
Drei Musiker der ersten Stunde - darunter die Masterminds Hans Ziller und Claus Lessmann - sind auf dem neuen BONFIRE-Album „Branded“ zu hören. Dem ersten regulären Bandalbum nach fünf Jahren! 


In gewohnt knackiger Qualität gibt es darauf 10 brandneue Songs zu entdecken sowie zwei außergewöhnliche Bonus Tracks. Kernige Rock-Hymen, aber auch wunderschöne Balladen in denen die stimmlichen Qualitäten von Claus Lessmann besonders intensiv zum Tragen kommen, dominieren „Branded“

Songs wie die Hymne „Just Follow The Rainbow“, der Megaohrwurm „Save Me“ oder die ergreifende Liebeserklärung „Hold Me Now“ haben wieder die Klasse der Bandmeisterwerke "Fire Works" (Goldalbum in Deutschland für mehr als 250.000 verkaufte Einheiten) sowie „Fuel To The Flames“ (Top 30 in Deutschland). 
Nach ihrem Beitrag zur Fußball-WM – die Single „Deutsche Nationalhymne“ stand sieben Wochen in den deutschen Charts - ist der Fünfer aus Ingolstadt wieder in aller Munde ! 
 


Nach zahlreichen Einzelauftritten und Festivals in Ländern wie Griechenland, Großbritannien, Tschechien, Bulgarien oder der Ukraine in den letzten Monaten werden Bonfire in ihrem Jubiläumsjahr wieder auf zahlreichen deutschen und europäischen Bühnen zu sehen und hören sein – nach wie vor getreu dem Motto „Keep The BONFIRE Burning“.

Mittwoch, 12. Januar 2011

CD Review: MICHAEL BORMANN - Different

( AOR HEAVEN / Release Date: 19.11.2010 )


Er hat es wieder getan...... So kann man das neue Album von Michael Bormann "Different" in kurzen und knappen Worten beschreiben. Das, aus meiner Sicht, größte deutsche Mastermind im Bereich Melodic/AOR hat wieder zugeschlagen. "Different" ist der passende Titel für diese wirklich abwechslungsreiche CD, in der sich Mr. Bormann immer treu bleibt. Es ist schon bewundernswert mit welcher Leichtigkeit (zumindest scheint es so) Michael Bormann Songs abliefert. Ob man es lieber ein wenig kräftiger, sanfter oder auch deutsch mag: auf "Different" wird wirklich alles bedient. Vor allem der auf deutsch gesungene Song "Was mir fehlt" sticht absolut heraus. Das es ein wenig gewöhnungsbedürftig ist, steht hier außer Frage. Aus meiner Sicht eines der vielen Highlights auf diesen Album. Der Sound ist absolut perfekt und Michaels Stimme passt so wunderbar zu den Arrangements. Für mich eines der, wenn nicht sogar, das beste Solo-Album von Mr. Bormann. Absolute Pflichtsongs, neben "Was mir fehlt" sind: "Life is a miracle", "Breathless" und das an Paul Laine/Bon Jovi erinnernde "Don't you tell me".
So nun genug geschwelgt. Leute, ab in den Laden oder in den nächsten Downloadshop und KAUFEN. Mehr sag ich nicht.
 

Keep on rockin.
M.R.
 

Melodic-Rock-Inside-Bewertung: 5 von 5 Gitarren

Dienstag, 11. Januar 2011

CD Review: VOLBEAT - Beyond Hell/ Above Heaven

( Vertigo Berlin, Universal / Release Date: 10.09.2010 )


Ich muss zu allererst gestehen, das mir diese dänische Combo bis zum ersten Hördurchgang der neuen CD "Beyond hell/Above heaven", nichts gesagt hatte. Die ersten drei Werke sind spurlos an mir vorbeigehuscht. Das Album steht schon seit geraumer Zeit bei eurem Dealer des Vertrauens. Da sollte sie aber nicht lange stehen. Was die Jungs um Sänger Michael Poulsen hier abliefern ist eine Rock-CD, die vom Feinsten ist. Die Hooks, Melodien und Chorus' sind so eingängig, wie ich es schon lange nicht mehr auf einer kompletten CD gehört habe. Egal ob man die CD Song by Song oder im Shuffle hört. Man bekommt nur Hits um die Ohren geknallt. Mir persönlich ist nur der Song "Evelyn" ein Dorn im Auge. Das Geschrei (Gesang ist es wahrlich nicht) von Napalm Death Sänger Barney (Gröllheimer ;-) ) ist einfach nicht passend, zum restlichen Bild, das dieses Album ansonsten zeigt. Ein sehr gereiftes, für VolBeat Fans der ersten Stunde wahrscheinlich ein "Weichspüler"-Album. Ich kann mir darüber kein Urteil erlauben. (Begründung siehe oben).
Sollten die Jungs weiterhin in diesem Stil Musik machen, werden Sie bald zu den ganz großen der Rockszene aufsteigen.
Für mich ein Pflichtkauf für JEDEN Rockfan. Egal, ob man es soft oder hart mag. Hier kommt jeder auf seine Kosten. Und der Fun-Faktor auf "Beyond Hell/Above heaven" wird absolut groß geschrieben.
Keep on rockin.
M.R.

Melodic-Rock-Inside-Bewertung: 4,5 von 5 Gitarren

CD Review: KEN'S DOJO - Reincarnation

( AOR HEAVEN / Release Date: 27.08.2010 )


Der Albumtitel "Reincarnation" steht für Wiedergeburt. Dieses Album von Ken Ingerwersen stellt auch eine Art Wiedergeburt da, nämlich die des klassischen Rocks. Das Album kommt ziemlich erdig und gerade rüber ohne dabei die modernen Einflüsse vermissen zu lassen. Mit guten Mitstreitern (u.a. Glen Hughes und Tommy La Verdi) lässt sich so ein Projekt auch gut in die Tat umsetzten. Den Löwenanteil des Albums hat Ingwersen selbst eingespielt. Der Sound ist klar und dem skandinavischen Standard angepasst, sprich sehr hoch. Die Arrangements bestechen durch ihre Einfachheit ohne den gewissen Touch des besonderen vermissen zu lassen. Für Freunde des guten alten klassischen Rock bzw. Hardrock ist diese Scheibe genauso zu empfehlen, wie auch für Neueinsteigern in dieses Genre.
Kens Dojo's "Reincarnation" ist ein weiteres Hammerteil, das uns 2010 so schenkt. Aus meiner Sicht ein Album das man bedenkenlos, auch ohne vorheriges hören, kaufen kann.
 

Keep on rockin.
M.R.
 

Melodic-Rock-Inside-Bewertung: 4,5 von 5 Gitarren

Montag, 10. Januar 2011

CD Review: HELLOWEEN - 7 Sinners

(  Sony BMG / Release Date: 29.10.2010 )


Heute widmen wir uns mal dem neuesten Werk der Alt-Metaller von Helloween. Das Album "7 Sinners" ist seit 29.10.2010 auf dem Markt. Und die Mannen um Andi Deris lassen es richtig krachen. Es ist ein Album nach altbewährten Helloween-Muster. Somit kommen die Kritiker der Band uns sagen: Alles wie gehabt. Das mag wohl auch so sein, nur das dieses "wie immer" auf sehr hohem musikalischen und soundtechnischen Level gefahren wird. Die Songs strotzen nur so vor Energie und der Spaß an dem was Helloween hier produziert haben, kann man an jedem einzelnen Ton hören. Die Texte sind sehr auf die Frage "Wie wird unsere Zukunft aussehen, wenn wir Menschen so weitermachen" aufgebaut. Und die musikalischen Antworten von Helloween nehmen hier kein Blatt vor dem Mund. Ob es nun bei "Far in the future", "If a mountain could talk" oder "Your stupid mankind" ist, folgen sie dem oben angeführten Thema. "7 Sinners" ist für mich ein sehr starkes Werk von Helloween, auch wenn die Mannen die Musik nicht neu erfunden haben. Hier hat sich eine Band auf ihre eigenen Stärken besinnt und das zu 100% umgesetzt.
Meine Favoriten auf diesem wirklich starken Album sind für mich "If a mountain could talk", "My Sacrifice", "The sage, the fool and the sinner" und der geniale Rocker "Who is Mr. Madman?".
Für Helloween Fans ist dieses Album ein Muss, und selbst Fans der nicht ganz so hartgesottenen Rockmusik ist dieses Album sehr empfehlenswert.
 

Keep on rockin.
M.R.
 

Melodic-Rock-Inside-Bewertung: 4 von 5 Gitarren

Sonntag, 9. Januar 2011

CD Review: JAMISION PETERIK - Extra Moments

( MelodicRock Records, Cargo Records / Release Date: 20.08.2010 )

Ein neues Survivor Album? Der geneigte Hörer könnte dies beim Hören von "Extra Moments" annehmen. Zum Teil hat er dann ja auch recht. Den mit Jim Jamison und Jim Peterik sind zwei "ehemalige" Survivor am Werk. Die beiden Haudegen liefern ein Album ab, das an alte Survivor Zeiten erinnert. Die Soundline und die Stimme könnten auch aus den Anfängen der Band stammen. "Extra Moments" ist deswegen kein Abklatsch oder Altbacken. Nein, die Songs kommen sehr erfrischend, dennoch alt vertraut aus den Boxen. Der Klang ist druckvoll, Jamision's Stimme wie immer hammermässig. Überraschend gut sind die beiden Songs, die als Demoversion von Jim Peterik eingesungen wurden. Im Vergleich zu den selben Songs von Jimi Jamison eingesungen erkennt man aber dann doch einen merklichen Qualitätsunterschied. Die Qualität im Sound und der Produktion sind auf Top-Niveau. Alles andere wäre hier aber auch ein dicker Minuspunkt gewesen. 
Für Fans von Jimi Jamision und den ersten Survivor Alben wird "Extra Moments" ein weiteres Highlight bilden. Jimi Jamision und Jim Peterik haben mit "Extra Moments" ein grundsolides Rockalbum auf den Markt geworfen. In der Fülle der wirklich bemerkenswerten und fast schon genialen Alben im Jahr 2010 wird es wohl eines unter vielen sein. Wer den geschmeidigen Rock und die Stimme von Mr. Jamison liebt, kommt an diesem Album nicht vorbei.
Keep on rockin.
M.R. 


Melodic-Rock-Inside-Bewertung: 3,5 von 5 Gitarren

Mittwoch, 5. Januar 2011

CD Review: LINE OF FIRE - Momentum

( Tribunal / Release Date: 10.08.2010 )


LINE OF FIRE sind endlich wieder zurück. 5 Jahre nach ihrem Debüt (Line of Fire) erscheint der Nachfolger "Momentum". Das es solange gedauert hat, bis sich Shawn Pelata (Gesang), Thomas Clark und Nikki Dimage (Rythmn and Lead Gitarre) wieder musikalisch offenbaren konnten, lag an Nikki's Krebsleiden, das er nach 2 Jahren (hoffentlich erfolgreich) besiegt hat. Für das zweite Album "Momentum" verstärkten sich die drei mit Ed Darst (Gitarre), Eric Welch, Cliff Paul (beide Bass), sowie Justin Collins und Jeremy Thomas (beide Schlagzeug). Entstanden ist ein Album, das sich an Klassikern wie JOURNEY, BOSTON und FOREIGNER orientiert, ohne dabei neue Einflüsse von Bands wie KHYMERA oder BROTHER FIRETRIBE zu vernachlässigen. Insgesamt ist die Scheibe ein sehr abwechslungsreiches, sehr feines Melodic/AOR- Album geworden.
Ich hoffe das die Jungs in diesem Stil weitermachen werden. Es ist nicht die absolut perfekte CD geworden, aber ein bisschen Luft nach oben sollte man sich immer lassen.
Für Fans der o.a. Bands ist dieses Album ein muss, der Rest sollte sich ein eigenes Bild über diesen Tonträger machen.
 

Keep on rockin.
M.R.
 

Melodic-Rock-Inside-Bewertung: 4 von 5 Gitarren

CD Review: DISTURBED - Asylum

( Warner / Release Date: 27.08.2010 )


Und es folgt der fünfte Streich...... Nach dem 2005 Meilenstein "10000 Fists" und dem weniger erfolgreichen 2008er Werk "Indestructible" veröffentlichten DISTURBED in diesem Jahr mit "Asylum" das bereits 5 Album. Die amerikanischen Nu-Metaller um Frontman David Draiman versuchen mit dem neuen Album an ihr Meisterwerk "10000 Fists" anzuschließen. Dies gelingt leider nur bedingt. Das liegt aber auch an der Klasse des 2005er Silberlings. Für jemanden, der mit DISTURBED bis dato nichts anfangen konnte, wird dieses Album sicherlich zusagen. Die Amis bestechen mal wieder durch ihren ureigenen Sound, der aber auch gleichzeitig das Manko der CD ist. Wie heisst es in einem Sprichwort: Kennst du einen, kennst du sie alle. Genauso verhält es sich bei DISTURBED. Kennt man eine CD, kennt man die anderen (fast) alle. Mir ist bekannt, das es Bands gibt, die seit Jahrzehnten Erfolg damit haben. Ich nenne jetzt bewusst keine Namen.
Alles in allem bringen uns DISTURBED mit "Asylum" den erwarteten Stoff, nicht mehr und nicht weniger. Ein wenig aggressiver als das 2008er Album, ansonsten: Business as usual.
 

Keep on rockin.
M.R.
 

Melodic-Rock-Inside-Wertung: 3,5 von 5 Gitarren
 

CD Review: SHEL SHOC - Rocked and Loaded

( Demon Doll Records / Release Date: 2010 )


“Rocked and Loaded” ist das Album von Shel Shoc, welches nun nach 22 Jahren, von Demon Doll Records wieder veröffentlicht wurde. SHEL SHOC spielten mit Bands wie WARRANT und ODIN auf der Bühne.
Alle sieben Songs von 1986 – 1988, incl. „Wanna go“, „Dance dirty white girl“ und „It’s all Rock’n’Roll“, sind bearbeitet und neu gemastert worden. Das Album ist exklusiv bei Demon Dolls Records zu haben und Samples auf deren Seite http://demondollrecords.com/Shel_Shoc_-_Rocked_and_Loaded.html an zu hören.
Wem die alte Hardrock/Hair-Metal Musik gefällt sollte auf jeden Fall mal auf die Seite von Demon Doll Records schauen.