HERZLICH WILLKOMMEN AUF MELODIC-ROCK-INSIDE.COM!!!

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In den nächsten Tagen versuche ich die Tourdates und die Release Dates wieder auf den aktuellen Stand zu bringen.
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Also, keep on rocking!

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EUER FLAKES

Sonntag, 27. Juni 2010

Konzert Review: XYZ, Pleasure Addiction



(06.05.2010 / Rockclub Garage Deluxe München)

Am 06.05.2010 gab die US Hard Rock Band XYZ ihre erste und, im Zuge ihrer 25. Anniversary Tour, bisweilen einzige Deutschland Show im Rockclub Garage Deluxe in München. Da es auf der Fahrt von Frankreich nach München nahezu ununterbrochen schüttete kamen die Bands erst um kurz nach acht Uhr an. Und während das Publikum aufgrund des miserablen Wetters bereits in den Club eingelassen wurde, fing die Band gerade einmal an ihr Equipment aufzubauen. Für die leider ziemlich wenigen Fans war es vielleicht eine interessante Abwechslung bei Aufbau und Soundcheck dabei zu sein, während die Bands eher gestresst und unglücklich wirkten.
Den Soundcheck, der, wie sich später herausstellen sollte, auch für den Headliner des Abends beibehalten blieb, wurde von den Openern Pleasure Addiction aus Frankreich übernommen. Die Jungs, allesamt schätzungsweise Mitte zwanzig, ließen sich für den Soundcheck ziemlich lange Zeit, wovon ich, wie auch die anderen Zuschauer wenig begeistert waren, da am nächsten Tag wieder Arbeit angesagt war. Tja, das Ende vom Lied war ein nicht überzeugend, abgemischter Sound, der viel zu laut für den kleinen Club war. Als Pleasure Addiction, die eh schon die ganze Zeit auf der Bühne standen endlich anfingen war es bereits gegen 20:30 Uhr. Der Sound der Band, angelehnt an diverse 80er Größen, war alles andere als neu und wenig erfrischend dargeboten, wenngleich man den Musikern durchaus Bemühungen und Spaß ansehen konnte. Auch ein Gips Road von Cinderella konnte das Publikum nicht vom Hocker reißen.
Nach einer knappen Stunde verließen die Opener für XYZ die Bühne. Die Stimmung wurde schlagartig besser und die Band selbst strahlte förmlich gute Laune aus. Sänger Terry Ilous, den mit seinem kurz geschnittenen Haupthaar auf der Straße wohl Niemand erkannt hätte, war vortrefflich bei Stimme. Seine Begleitung zur linken und zur rechten Seite, Pat Fontaine (ba) und Tony Marcus (git) waren ebenso fit und spitze eingespielt! Top Darbietungen, solide Soli und feine Riffs. Überaus genial war Joey Shapiros Arbeit am Schlagzeug. Nicht nur, dass der Tonmeister den Hall herunter geschraubt hat und die Schläge somit kurz und knackig klangen, sondern auch Joeys ganz eigenes hartes, abgehacktes aber von unglaublichen Paratiteln und Fill Ins geprägtes Spiel war ein solcher Eye- und natürlich "Ear-catcher", dass man aufpassen musste nicht nur den Drummer anzustarren. Einziges Manko war die kurze Spielzeit von nicht einmal 1 1/2 Stunden. Alles Andere war wie für den treuen Fan des klassischen 80er Hard Rocks geschaffen. Sensationelles Best-Of Programm und überzeugende Performance an allen Instrumenten. Danke XYZ! Bisher habe ich solche feinen Clubgigs von durchaus namhaften Bands (obendrein zum, für München nahezu lächerlichen, Eintrittspreis von 15€) nicht allzu oft gesehen. Respekt! Die Jungs haben Spaß am Rock´n´Roll!!
BL & CH

CD Review: GRAND ILLUSION - Brand New World


(AOR Heaven / Release date: 21.05.2010)
Nach gut viereinhalb Jahren bringen auch GRAND ILLUSION mit "Brand New World" ein sehr bemerkenswertes Album auf dem Markt. Das Album besticht durch seine Eingängigkeit, ohne dabei
abgedroschen und nach "schon 1000mal gehört" zu klingen. Man muss aber fairer Weise hinzufügen, das es, gemessen an den vielen geilen Neuerscheinungen dieses Jahr, ein eher durchschnittliches Album geworden ist. In den zurückliegenden Jahren hätte man es wohl als einen Meilenstein gehandelt. So ist es "nur" ein gehobenes Melodic-Rock Album. Meine persönlichen Favs auf der CD sind: "Brand New World" und "Emily". Der Rest hängt vom Hörer ab, in welcher, der vielen Facetten er sich wohl fühlt.

Fazit: Ein solches Album darf in einer guten Sammlung nicht fehlen.

Keep on rockin.

M.R.

Freitag, 18. Juni 2010

CD Review: Shining Line - Shining Line

(Avenue of Allies / 14.05.2010)

Leute, Leute, Leute......wo soll uns das Jahr den noch hinführen?
Diese Frage warf sich auf, als ich den Pressezettel zur Vorstellung eines weiteren Projektes (diesmal aus Italien) auf den Tisch bekommen habe. Daher wartete ich mit großer Erwartung auf den Tag, an dem ich das erstemal diesen, ich nehme es vorweg, Meilenstein im Melodic/AOR-Bereich anhören durfte.

Die Schar an herausragenden Größen des Genres, die sich hier zusammengeschlossen hat, ist enorm. Ob Robin Beck, Michael Borman, Michael Voss, Mikael Erlandsson, Erik Martensson oder Harry Hess, die Stimmenvielfalt ist gigantisch. Und genauso ist auch das Album. Von der ersten bis zur letzten Nummer ein Hörgenuss. Der Sound ist fett und sauber produziert. Da jubeln die Boxen vor Freude auf. Eigentlich ist es nicht gerecht irgendeinen Song besonderes herauszuheben, da es immer ein subjektives empfinden darstellt, aber meine persönlichen Highlights sind:
"Amy" (Harry Hess), Can't stop the rock (Mikael Erlandsson) und die Mega-Ballade von Robin Beck " Heat of the light". Bei diesem Song ist Gänsehautalarm angesagt.

Lange Rede, gar kein Sinn. Dieses Album ist ein MUSS für jeden Fan herausragenden
Melodic-Rocks.

Keep on rockin.

M.R.

CD Review: Axel Rudi Pell - The Crest


(SPV / Release date: 23.04.2010)

Mit etwas Verspätung kommt das Review zum mittlerweile 15.Studioalbum des grandiosen
Gitarren-Virtuosen. Was soll man eigentlich noch zu ARP sagen, ausser, das er abliefert.
Und zwar ein absolut klasse Melodic Rock Album. Der Sound ist, wie schon üblich bei ARP-Scheiben, eine Wucht. Der Gesang von Johnny Gioeli passt wie die berühmte Faust aufs Auge.
Die CD hat keine absolute Hammernummer, ist aber durchgängig einfach eine Klasse für sich.
Die obligatorischen Instrumentals und epochalen Songs sind natürlich auch auf diesem Album enthalten. Kurz und knapp gesagt: ARP-Fans werden es sowieso lieben und Fans alter Rockschule a la Black Sabbath, Dio und Deep Purple werden sicher auch nicht abgeneigt sein, dieses Album
auch mehrmals zu hören und es ebenso zu lieben.

Fazit: Nix neues aus dem Hause ARP, dafür aber auf einem sehr hohen Niveau. So wie es uns AC/DC schon seit Jahrzehnten vorleben.

Keep on rockin.

M.R.

Mittwoch, 16. Juni 2010

CD Review: CRYSTAL VIPER - Defenders of the magic circle: Live in Germany

(AFM Records / Release date: 04.06.2010)
Nun zu einem weiteren Live-Album der mir unbekannten Band CRYSTAL VIPER.
Die Band stammt aus Polen und spielt Heavy Metal mit Iron Maiden lastigen Songs. Die Frontfrau von Crystal Viper, Marta Gabriel, hat eine sehr makante Stimme, die für einige gewöhnungsbedürftig sein könnte. Auf dem Album „Defenders of the Magic circle: Live in Germany“ sind 10 Songs enthalten, davon sind 6 Live-Nummern. Der Rest besteht aus neuen, unveröffentlichen Songs und einem Coversong. Die Live-Nummern kommen gut aus den Lautsprechern, aber man hört, dass diese im Studio leider sehr nach gearbeitet worden sind. Bei den anderen Songs ist nur zu erwännen, dass alle gut produziert sind.
Leute, hört einfach selbst mal rein, wenn ihr auf Heavy Metal steht, ansonsten kann ich nur sagen: Eine nette Scheibe, mehr aber auch nicht!

CD Review: MAGICA - Dark Diary

(AFM Records / Release date: 28.05.2010)

Da ist es - das 5. Album der rumänischen Band MAGICA mit dem Titel „Dark Diary“. MAGICA spielen Melodic Power Metal der alten Schule und sind eine sogenannte „Female Fronted Band“. Auf „Dark Diary“ wird alles geboten was dieses Genre hergibt. Die Produktion ist nicht schlecht, aber die Sängerin muss stark gegen den Sound der Band ankämpfen und hat auch ihre Probleme mit den hohen Tönen.  Auch beim Songwriting muss man leider Abzüge machen, da es an manchen Stellen nicht so flüssig klingt.  Aber was solls,   alle Freunde von melodischen Power Metal können sich allemal mit „Dark Diary“ von MAGICA angesprochen fühlen. Dieses Album ist aber leider nur guter Durchschnitt mit seinen Stärken und Schwächen. Verbessert das nächste mal Songwriting und die Produktion und ich bin guter Dinge das es besser wird!

Freitag, 4. Juni 2010

CD Review: Vince Neil - Tattoos & Tequilas

( Frontiers / Release date: 04.06.2010)

Hier habe ich nun die neue Solo-Scheibe von Vince Neil, dem Mötley Crüe Frontmann, zum Reviewen. Ich muss am Anfang gleich sagen, das es keine Scheibe im Mötley Crüe Stil ist, sondern eine reine Solo-Scheibe die bis auf zwei Songs reine Coversongs sind. Diese gecoverten Lieder sind eher unbekannt. Vince Neil schafft es aber jedem Song seinen eigenen Stempel auf zu drücken. Bei den beiden neuen Songs handelt es sich um die extrem gute Ballade „Another bad day“, welche von Nikki Sixx (Mötley Crüe) eigentlich für das Mötley Crue Album „New Tatoo“ geschrieben worden ist, und den Titelsong „Tattoos & Tequilas“. Dieser Titelsong ist eine cool rockende Nummer im typischen 80er Jahre Sleaze-Rock/Metal Stil. Das komplette Album ist sauber und sehr gut produziert, hat aber auch die nötige Härte und „Dreck“ die solch ein Album benötigt. Bei den Coversongs handelt es sich um Lieder von bekannten Größen aus dem Rockbereich. Aerosmith (“Nobody’s Fault” ), The Sweet („AC/DC“), Elton John („The Bitch Is Back”) und Cheap Trick (“She’s A Whore” ) sind nur ein Ausschnitt aus den Songs die mit einem geilen Vince Neil/Mötley Crüe Touch versehen wurden. Solche Coveralbums kann man mögen oder hassen, aber jeder Melodicrock-Fan aber auch Mötley Crüe/ Vince Neil Liebhaber sollte sich die CD mal an hören. Ich denke auf „Tattoos & Tequilas“ ist für jeden Geschmack was vorhanden. 
Jetzt gebe ich mir erst einmal einen Tequila! Cheers

CD Review: Y + T - Facemelter








( Frontiers / Release date: 21.05.2010)

Da habe ich wieder ein Comeback-Album. Diesmal von den Kaliforniern von Y+T mit „Facemelter“. 13 lange Jahre ist es her, dass das letzte Y+T Album das Licht der Welt erblickte. Eine lange Zeit im derzeit kurzlebigen Musikbusiness. Aber die Herren Dave Meniketti, Phil Kennemore & Co liefern hier ein famoses Comeback-Album ab. In typischer Y+T Manier klingen die Songs nach traditionellen Hardrock so wie sich ein Rockfan das erhofft. Der Sound von „Facemelter“ ist klar und ohne Schnörkel produziert und es kommt die Spielfreude der Musiker super aus den Boxen. Gleich der Opener haut einen in den Sessel. „On with the show“ rockt vom feinsten. Und in gleicher Art und Weise geht es mit „How long“ weiter. Dann sind noch das geile „I'm coming home“, welches bei beim Refrain gleich zum Mitsingen auffordert und die einfühlsame Ballade „If you want me“ zu erwähnen. Alle anderen Songs der 13 Stücke sind ebenfalls Hardrock der oberen Klasse.
Insgesamt gesagt , haben Y+T mit „Facemelter“ ein sehr gutes Comeback-Album geschaffen, das sich wirklich gut anhören lässt und nicht nur Y+T Fans zu empfehlen ist, sondern auch jedem anderen Hardrock Liebhaber. Wer Y+T mal Live sehen möchte, sollte eins der Konzerte im Juni besuchen.
 

Hier die Tourdates:
15.06.2010 - Köln, Underground,
29.10.2010 - Aschaffenburg, Colos-Saal,
30.10.2010 - Hannover, Blues Garage

CD Review: VANDEN PLAS - The seraphic Clockwork

( Frontiers / Release date: 04.06.2010)

Vier lange Jahre ist es nun her, das VANDEN PLAS ihr letztes Album veröffentlicht haben. Jetzt kommt endlich ihr siebtes Album „The seraphic clockwork“ in die Läden. Dieses Album ist ein Konzept-Album der deutschen Progressive Metaller, welches sich um eine komplexe Geschichte mit Zeitreisen, Religion, Verschwörung und Bestimmung handelt. Musikalisch wird hier alles geboten, was den Progressive-Metal aus macht. „The seraphic clockwork“ ist melodisch, hart und zu gleich vielschichtig und theatralisch. Die typischen langen Spielzeiten für diese Stilrichtung sind auch vorhanden, nur zwei der neun Songs haben eine Länge von etwas mehr als fünf Minuten. Alle anderen haben eine Spieldauer von acht Minuten oder mehr. In „The seraphic clockwork“ sind jazzige Zwischensoli, zum Teil auch Synthesizer-verzerrte Gitarrenriffs, dazu Klavier und Flöten-Einsatz und ein Wechsel in der Stimmlage von Sänger Andy Kuntz im Einsatz. VANDEN PLAS haben hier ein anspruchsvolles Album eingespielt, welches erst nach mehrmaligem Anhören voll zur Geltung kommt. Deshalb werde ich auch nicht auf einzelne Songs eingehen, da bei wiederholten anhören, wieder ein anderer Song mehr zu bieten hat. Leider bleibt aber keines der Lieder wirklich in den Gehörgängen hängen. VANDEN PLAS haben hier ein gutes Werk geschaffen, welches Fans von Queensryche sowie Dream Theater gefallen wird. Auch Power-Metal Freunde sollten sich das neue Album von VANDEN PLAS mal anhören

CD Review: PRIMAL FEAR - Live in the USA

( Frontiers / Release date: 04.06.2010)
Derzeit kommen viele Live-Alben auf den Markt, diesmal von den deutschen Power Metallern von PRIMAL FEAR. Nach 12 Jahren im Rock Business kommt das erste Live-Album um Mastermind-Bassist Mat Sinner und Sänger Ralf Scheppers heraus. „Live in the USA“ wurde auf verschiedenen Konzerten der letzten Nordamerika-Tour aufgenommen und auf die Scheibe gebannt. Leider kein komplettes Konzert!
Die Trackliste besteht auf „Live in the USA“ nur aus den besten Songs, was PRIMAL FEAR
zu bieten haben. Von „Under the radar“ über „Nuclear Fire“ bis hin zu „Final Embrace“ ist von allen Alben der 12 Jahren Schaffensphase etwas vorhanden. Es werden beste Performance von Gesang und Gitarre dargeboten. Auf dem ganzen Album „Live in the USA“ verzichten PRIMAL FEAR leider komplett auf „Publikumskommunikation“, was den Konzert-Charakter weg nimmt.
PRIMAL FEAR liefern mit „Live in the USA“ eine sehr gute Live-Scheibe ab, aber nur 70 Minuten lang. Endlich können Fans der deutschen Power Metaller sich die Songs auch Live an der Anlage zu Hause gut produziert geben. Zu erwähnen ist noch, dass das Album „Live in the USA“ auch als Edition mit DVD erhältlich sein wird!

Trackliste...
01. Before The Devil Knows You're Dead 02. Under The Radar
03. Battalions Of Hate 04. Killbound 05. Nuclear Fire 06. Six Times Dead (16.6)
07. Angel In Black 08. Sign Of Fear 09. Fighting The Darkness
10. Riding The Eagle 11. Final Embrace 12. Metal Is Forever
13. Hands Of Time 14. Chainbreaker

Donnerstag, 3. Juni 2010

CD Review: PRETTY MAIDS - Pandemonium

(Frontiers / Release date: 14.05.2010)

So, nun steht das neue PRETTY MAIDS Album „Pandemonium“ zum reviewen an.
Wer denkt – bei den Dänen - nicht gleich an ihre Hits sowie auch Kult-Songs „Future World“, „Please don’t leave me“, oder an die genialen Scheiben „Red, hot and heavy“, „Future World“, „Lethal Heroes“ oder „Scream“ und „Sin-Dicade“. Und ich muss sagen „Pandemonium“ gehört in diese Sammlung.
PRETTY MAIDS haben mit ihrem neuen Album ein Brett raus gehauen, welches ein echter Hammer ist. Einerseits melodisch und catchy und andererseits hart und kraftvoll.
Der Titelsong „Pandemonium“ haut schon als erster Track eine volle Ladung an Power und Härte aus den Boxen. Dieser erinnert teilweise an „Yellow Rain“ oder man will es nicht glauben an „Future World“. Es geht gleich weiter mit „I.N.V.U.“. Auch bei dem Song geht es genauso weiter. Da kommen Erinnerungen an „Jump the gun“ auf. Aber ein Song hebt sich von allen ab!! „Little drops of heaven“ der Song ist eine richtig hitverdächtige Halbballade. Hammermässige Melodie und ein richtig guter eingängiger Refrain. Das sollte/muss ein Hit werden!
Alle Songs auf dem Album haben Höchstnoten verdient, es ist keine schwache Nummer auf dieser Scheibe. „Pandemonium“ von PRETTY MAIDS ist ein wirklich empfehlenswertes MelodicRock-Album mit einer sehr guten Produktion. Der Sound kommt klar und kraftvoll aus den Boxen.
Alle Fans dieser Band müssen hier zu greifen und allen anderen die MelodicRock lieben, sollten nicht nur ein Ohr hin halten.

CD Review: MASTERPLAN - Time to be king

( AFM Records / Release date: 21.05.2010)

Das Album „ Time to be king“ ist schon das 4. Album von MASTERPLAN, der Band um Roland Grapow (Ex-Helloween). Nachdem beim letzten Album „MKII“ Mike diMeo am Mikro fungierte, ist hier auf „Time to be king“ wieder ein alter Bekannter dran.
Nämlich Jorn Lande! Ich muss sagen, dass ist das Beste was MASTERPLAN passierten konnte, das Jorn wieder im Boot ist. Jorn setzt der ganzen neuen MASTERPLAN –Scheibe seinen Stempel auf als wäre er niemals weg gewesen! Er ist derzeit einer der besten Rocksänger die es gibt! Aber jetzt mal zum Musikalischen von „Time to be king“. Der Sound ist auf dieser Scheibe etwas düsterer und mystischer als auf den Vorgängeralben. Ich finde, dass das Masterplan ganz gut steht, aber die komplette Scheibe erreicht leider niemals das Niveau der ersten beiden Alben, aber übertrifft meiner Meinung nach „MKII“ um Längen vor allem wegen Jorn Lande mit Höchstleistung! Bei den Songs gibt es einzelne Highlights, wie der Opener „Fiddle of time“, „Far from the end of the world“ und die Power-Ballade „Under the moon“. MASTERPLAN zeigen ihre Stärke vor allem bei “Fiddle of time” mit Tempo und guter Melodie. Dagegen ist „Far from the end of the world“ ein wunderschöner Ohrwurm auf „Time to be king“. Der Rest ist guter Melodic-Metal-Stoff mit viel Abwechslung und Eingängigkeit, aber nichts Weltbewegendes!
„Time to be king“ von Masterplan ist ein gutes Album, dass vor allem durch die Stimme von Jorn Lande punkten kann.

CD Review: TRIUMPH - Greatest Hits Remixed

( Frontiers / Release date: 14.05.2010)

Triumph ist/war eine kanadische Rockband aus den Siebzigern und Achtzigern. Diese fand leider in Nordamerika mehr Beachtung als in Deutschland, was Schade ist. Den Sänger von Triumph Rik Emmett kennt man auch von seinen Soloscheiben. Nun kommt ein Greatest Hits Album mit ge-remixten Songs zur Veröffentlichung. Es sind stolze 14 Nummern aus all den aktiven Jahren der Band auf dem Album, inklusive einer neuen Nummer, ein Coversong von Nazareths „Love Hurts“. Triumph spielen sehr guten melodischen Hardrock/MelodicRock, vor allem die Songs „Allied Forces“ und „Fight the good fight“ sind hier zu erwähnen.
Für Fans des guten Hardrocks ist dieses Greatest Hits Album wärmstens zu empfehlen, aber ob Triumph Fans dieses Album brauchen, müssen diese entscheiden. Was noch zu erwähnen ist – dieses Greatest Hits Album gibt es auch in einer Variante mit DVD!, auf welcher 16 Songs als Videoclips veröffentlicht sind. Dies könnte dann ein Grund für die harten Triumph Fans sein, diese Kombination doch zu erwerben.

CD Review: EXTREME - Take us alive

( Frontiers / Release date: 23.04.2010)

So, da hat Frontiers Records neben TESLA’s “Alive in Europe” auch das Live Album von EXTREME “Take us alive” in Petto. Wer kennt nicht die Jungs aus Boston, die mit ihrem One-Hit-Wonder “More than words” Anfang der Neunziger weltweit bekannt geworden sind. Aber das ist jetzt schon lange her und nun kommt die Veröffentlichung ihres Live Albums in die Läden. „Take us alive“ wurde im August 2009 in Boston im House of Blues mitgeschnitten.
Bei der Setliste von „Take us alive“ ist zu erwähnen, dass alle Alben EXTREME’S berücksichtigt worden sind, sowohl von „Waiting for the punchline“ als auch vom aktuellen „Saudades De Rock“. Das Live-Album ist sehr gut produziert ohne die Liveaufnahme glatt zu polieren. So sollte es sich auch auf einem Live-Album anhören. Wer die Musik der Amis von EXTREME, mit deren harten und funkig angehauchtem Rock, und Live-Alben mag, der wird auch „Take us alive“ mögen.

Tracklist CD 1:1.Decadence Dance 2.Comfortably Dumb 3.Rest In Peace 4.It's A Monster
5.Star 6.Tell Me Something I Don't Know 7.Medley (Kid Ego – Little Girls – Teacher's Pet)
8.Play With Me 9.Midnight Express


Tracklist CD 2: 1.More Than Words 2.Ghost 3.Cupid's Dead 4.Take Us Alive
5.Flight Of The Wounded Bumblebee 6.Get The Funk Out 7.Am I Ever Gonna Change (no ?)
8.Hole Hearted

CD Review: TESLA - Alive in Europe

(Frontiers / Release date: 23.04.2010)


So jetzt habe ich mal ein Live-Album zum reviewen. Das ist nicht so einfach, denn man kann wirklich nicht die komplette Atmosphäre eines Konzertes auf CD bannen, da ist es auf DVD mit Visuellen-Eindrücken schon etwas leichter. Aber jetzt mal zu TESLA’s „Alive in Europe“.
Wer kennt nicht die Songs „Hang Tough“, „Lil Suzie“ und „Modern Day Cowboys“ und ihren größten Hit „Love Song“. Bei diesem Song hört man auch die spanischen Fans auf dem Live-Album, da das Konzert in Barcelona mitgeschnitten wurde. TESLA rocken auf „Alive in Europe“ straight mit viel Power ab. Auch die üblichen Solos oder Instrumental lassen TESLA auf dem Album weg. Die Songauswahl auf „Alive in Europe“ ist auch sehr gelungen, neben den oben genannten Klassikern, spielen TESLA auch Songs vom aktuellen Album und auch weniger bekannte Perlen wie „Shine away“. Gelungen ist auch die Produktion und die Songs von TESLA’s „Alive in Europe“ kommen kraftvoll und satt aus den Boxen. Ein gutes Live Album der amerikanischen Band!

Tracklist: 1.Forever More 2.I Wanna Live 3.Modern Day Cowboy
4.Heavens' Trail (No Way Out) 5.What A Shame 6.Shine Away 7.Love Song
8.What You Give 9.The Way It Is 10.Breakin' Free 11.Hang Tough 12.So What
13.Signs 14.Lil Suzie 15.Into The Now